Beilagen – Coleslaw und mehr

Was isst man zu Pulled Pork? Beilagen wie Coleslaw, der klassische amerikanische Krautsalat, Potatoes oder Maiskolben gehören zu einem Beilagen Pulled Porkklassischen BBQ dazu. Das Fleisch steht natürlich im Mittelpunkt, aber der eine oder andere Begleiter schadet nicht. Viele Beilagen kann man fertig im Laden kaufen und das ist auch völlig ok und gut. Man kann Burgerbrötchen, Pommes, Salat und Co. aber auch schnell und problemlos selbst herstellen. Besser schmecken wird es in jedem Fall. Wichtig ist zudem auch eine Auswahl an leckeren Barbecuesaucen und zum Abschluss ein leckerer Nachtisch.

Hier geht’s zum Pulled Pork Rezept

Coleslaw – Amerikanischer Krautsalat

Eine Coleslaw ist schnell gemacht und kein schwieriges Rezept. Daher für jedes BBQ eine Schüssel dazu
Selbstgemachte Coleslaw ist die perfekte Beilage für ein Pulled Pork. Sie darf aber auch bei keinem anderen Barbecue fehlen.

Als klassische Beilage zum Pulled Pork wird typischerweise amerikanischer Krautsalat, der Cole Slaw bzw. Coleslaw, serviert. Allerdings muss man das amerikanische etwas relativieren. Ursprünglich kommt Coleslaw nämlich aus den Niederlanden.  Der Name entspringt aus dem Begriff koolsla einer Kurzform von koolsalade – also Kohlsalat. Bei diesem Krautsalat gibt es viele Variationen und Rezepte. Natürlich kann man Coleslaw auch fertig kaufen, aber sie ist auch schnell selbstgemacht und man kann nach Geschmack und Lust die Zutaten variieren.

Serviert wird der Krautsalat klassisch auf dem Bürger-Brötchen. Fleisch drauf, darauf den Salat und Sauce dazu. Natürlich kann man ihn aber auch wie jeden anderen Salat als Beilage auf dem Teller essen. So passte der Coleslaw auch zu vielen anderen Grillgerichten.

Im Folgenden ein paar klassische Varianten der Coleslaw. Mit dem Grundrezept kann man eigentlich nichts falsch machen. Mit der Zeit möchte man aber vielleicht etwas variieren. Dafür bieten sich die anderen Rezepte gut an. Viel Spaß beim probieren! Die Mengenangaben je nach gewünschter Menge skalieren.

Ein kleiner Tipp noch zuletzt. Bei der Menge sollte man lieber etwas mehr als zu wenig machen. Meiner Erfahrung nach wird von Coleslaw deutlich mehr gegessen, als man es vielleicht von anderen Salaten beim Grillen kennt. Sie schmeckt frisch, passt super zu den Barbecue-Saucen und wird immer gern nachgenommen.

Classic American Coleslaw

Das grundlegende Rezept für amerikanischen Krautsalat. Ohne Schnörkel, einfach lecker. Zusammen mit dem Fleisch in das Brötchen, Sauce dazu und fertig. Diese Coleslaw schmeckt frisch und ist nicht aufdringlich. Damit passt sie auch gut zu anderen Gerichten, falls man etwas übrig haben sollte.

  • 0.5                   Kopf Weißkohl ca. 1 kg
  • 2                      Karotten
  • 200 ml            Mayonnaise
  • 2 EL                weißer Balsamico-Essig
  • 3 EL                Zucker
  • 0.5 TL             Salz
  • 0.5 TL             Schwarzer Pfeffer
  • 1                      Zwiebel
  • 100 ml            Süße Sahne
Pulled Pork Beilage Coleslaw
Für einen amerikanischen Krautsalat braucht man nicht viel.

Den Kohl gründlich vom Strunk befreien und putzen. Zumeist ist der Kohl so groß, dass man locker mit der Menge hinkommt. Daher lieber großzügig die härteren Teile wegschneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Karotten schälen und zusammen mit dem Kohl fein hobeln bzw. mit einem großen Küchenmesser aufschneiden. Hierbei ist etwas Übung gefragt, um die richtige Größe der Krautstücke zu erreichen. Der Kohl sollte möglichst in feinere Streifen geschnitten werden. Man kann da aber je nach Geschmack etwas variieren. Mit einem Dreieckshobel ergibt sich eine schöne feine Konsistenz, mit dem Messer etwas grober.

Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut vermengen. In dieser Mengenangabe wird der Krautsalat etwas trockener. Je nach Geschmack kann man etwas mehr Mayonnaise hinzugeben. Aber Vorsicht, im Kühlschrank setzt sich noch einiges an Flüssigkeit ab. Den Salat mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. vier Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Zwischendurch mal mit einem Löffel umrühren. Ähnlich wie beim Fleisch ist auch hier länger besser als kürzer. Im Kühlschrank kann man den Salat dann auch zwei bis drei Tage aufbewahren.

Würzige Coleslaw – Falls die klassische Variante nicht genug Pepp hat

Etwas intensiver als der Klassiker, macht dieser Krautsalat sowohl im Pulled Pork Burger wie auch als eigenständige Beilage auf dem Teller eine gute Figur.

  • 0.5                   Kopf Weißkohl ca. 1 kg
  • 2                      Karotten
  • 200 ml            Mayonnaise
  • 2 EL                weißer Balsamico-Essig
  • 3 EL                Brauner Zucker
  • 0.5 TL             Salz
  • 0.5 TL             Schwarzer Pfeffer
  • 200 ml            Süße Sahne
  • 2 EL                Mehl
  • 1 TL                Senfkörner
  • 2                     Eier
  • 50 g                Butter
  • 200 g              Schmand
  • 0.5 TL             Gemahlener Kümmel

Die Möhren schälen und den Kohl putzen. Beides fein raspeln. Den Kümmel hinzugeben und alles gut durchmischen. Die Senfkörner in einem Mörser zermahlen. Jetzt den Essig langsam in einem Topf erwärmen, aber nicht kochen lassen. Währenddessen in einer Schüssel das Mehl, die Senfkörner und den Zucker mischen.

Coleslaw für Pulled Pork Burger
Coleslaw selber machen ist nicht schwer. Wer das Raspeln von Hand nicht mag, kann eine Küchemaschine verwenden.

Die Butter in den heißen Essig geben und schmelzen lassen. Dazu dann die Sahne geben und den Topf vom Herd nehmen. Die Mehl-Zucker-Senf Mischung langsam und unter ständigem Rühren in den Essig schütten. Alles verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Diese etwas abkühlen lassen. Die Eier in die Schüssel schlagen und verrühren. Nun langsam die noch warme Essig-Mischung in die Eier einrühren. Diese dürfen aber nicht stocken. Immer weiter rühren, bis die Masse sämig wird. Eventuell muss man die Mischung noch mal aufwärmen, wenn es nicht fester wird.
Danach den Schmand und die Mayonnaise unterrühren und mit dem Salat vermengen. Salz und Pfeffer dazu.

Den fertigen Krautsalat für mindestens vier Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Ruhig auch über Nacht ziehen lassen. Zwischendurch kann man den Salat noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Coleslaw mit Cranberries – Der außergewöhnliche Salat

Wenn man es etwas exotischer möchte, kann diese fruchtige Variante als Beilage probieren. Cranberries sind sehr amerikanisch, finden aber auch bei uns mehr und mehr Anhänger. Die Gäste werden in jedem Fall von dieser besonderen Coleslaw positiv überrascht sein.

  • 1                   Bund Petersilie
  • 200 g           Cranberries
  • 1                   Zitrone
  • 1                   Zwiebel
  • 3                   Karotten
  • 0.5                Kopf Weißkohl
  • 3                   EL Weißer Balsamico-Essig
  • 500 g            Saure Sahne
  • 200 ml          Buttermilch
  • 0.5 TL           Salz
  • 0.5                Schwarzer Pfeffer
  • 1 EL              Zucker

Die Karotten und Zwiebel schälen und den Kohl putzen. Den Strunk entfernen. Alles fein raspeln. Die Cranberrys mit einem Küchenmesser zerhacken.  In einer Schüssel den Zitronensaft mit der Sahne, Buttermilch und Essig verrühren. Die Petersilie klein hacken und dazugeben. Nach Geschmack Salz und Pfeffer dazu.
Die geraspelten Zutaten hinzu und gut durchrühren. Den Salat für mindesten drei Stunden in den Kühlschrank geben.

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Burger Buns – Die Hamburgerbrötchen

Gekaufte Burgerbrötchen
Gekaufte Buns aus dem Supermarkt sind grundsätzlich ok, aber mit selbstgemachten können sie nicht mithalten.

Klassisch wird Pulled Pork im Burgerbrötchen als Pulled Pork Burger gegessen. Die Buns sind damit zwar eigentlich keine Beilage, sind aber sehr wichtig für das perfekte Geschmackserlebnis. Die Buns kann man natürlich auch kaufen, aber wenn man die Zeit, in der das Fleisch in der Hitze schmort, gut nutzen möchte, lohnt es sich die Burger Buns selbst zu machen. Sie sind dann frischer, deutlich leckerer und man kann nach seinem eigenen Geschmack die Zutaten variieren. Zudem ist die Herstellung nicht besonders kompliziert.

Für 12 Brötchen braucht man:

  • 300 ml                   Milch
  • 3                             Eier
  • 125 g                      Butter
  • 750 g                     Mehl
  • 2  EL                     Weißer Zucker
  • 60 g                      Frische Hefe (1.5 Würfel)
  • 1 TL                      Salz
  • 3 EL                      Wasser
  •                              Sesam

Die Mengen je nach Bedarf entsprechend skalieren.

Die Milch in einem Topf erwärmen aber nicht kochen lassen. Wenn die Milch zu heiß wird, sterben die Hefekulturen direkt ab und statt fluffiger Buns gibt es nur brettharte Fladen. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen. Danach die Hefe und den Zucker in die Milch geben und verrühren. Die Mischung ruhen lassen. Mehl und Salz In eine Schüssel geben. Zwei Eier und die Milch mit der Hefe mit in die Schüssel und alles verrühren. Jetzt mit einer Rührmaschine einige Minuten lang alles verkneten. Der entstehende Teig sollte nicht zu fest aber auch nicht mehr klebrig sein. Die Konsistenz, falls nötig, mit Hinzugabe von Mehl und Milch steuern. Den Teig an einem warmen Platz ca. eine Stunde ruhen lassen. Durch die Hefe geht der Teig in dieser Zeit hoffentlich schön auf.

Anschließend den Teig gut durchkneten und in 12 Leiber teilen und zur Brötchenform formen. Diese müssen unter Klarsichtfolie noch mal eine knappe Stunde an einem warmen Ort gehen. Das übrige Ei mit dem Wasser verrühren und nach der Ruhephase die Brötchen bestreichen und mit dem Sesam bestreuen. Die Brötchen auf Backpapier auf einem bzw. mehreren Backblech(en) verteilen. Den Backkofen 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Brötchen in ca. 20 Minuten backen bis sie schön goldbraun sind. Danach das Blech zum Abkühlen aus dem Backoffen nehmen und die Brötchen mit einem Küchentuch abdecken. Dadurch bleiben die Buns frisch und fluffig.

Rauchgeschmack ohne Smoker – So geht’s

American Fries – Mehr als Pommes

Pommes passen natürlich immer gut zu Bürgern, da macht der Pulled Pork Burger keine Ausnahme. Es sollten aber schon die original amerikanischen Varianten sein, um stilecht zu bleiben. Diese selbstgemachten Pommes sind immer eine gute Beilage.

  • 3 festkochende Kartoffeln – mittelgroß
  • 400 ml hoch erhitzbares Pflanzenfett z.B. Sonnenblumenöl
  • Salz

Wasser in einem größeren Topf zum Kochen bringen. Kartoffeln währenddessen abwaschen und mit Schale in den Topf geben. Die Kartoffeln ca. 20 Minuten gar kochen, herausnehmen und abkühlen lassen. Die gekochten Kartoffeln müssen jetzt knapp einen Tag ruhen. Nur dann bekommen sie die richtige Konsistenz. Dazu die Kartoffeln mit einem Küchentuch abgedeckt zur Seite stellen. Nicht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag die Kartoffeln in die typische Pommesform schneiden. Die Schale bleibt dran. Das Öl in einem Fritteuse oder hoher Pfanne erhitzen. Die Pommes vorsichtig in das Öl geben und goldbraun frittieren. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz würzen. Möglichst heiß servieren.

Maiskolben mit Butter – die vermutlich einfachste Beilage, aber lecker

Schnell und einfach gemacht, aber sehr lecker und eine klassische BBQ-Beilage.

  • 4 Maiskolben
  • 50 g Butter
  • Pfeffer und Salz
Mais Beilage Backofen
Vorgegarte Maiskolben gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten.

Wenn es frische Maiskolben sind ggf. die Blätter und Fäden entfernen, ansonsten auspacken und kurz abwaschen. Wasser in einem Topf zum kochen bringen und reichlich Salz hinzugeben. Maiskolben darin ca. 20 Minuten weich kochen. Alternativ kann man sie auch in Alufolie im Backofen garen. Dazu bei Ober-/Unterhitze den Ofen auf 200 Grad und bei Umluft auf 180 Grad vorheizen.

Derweil die Butter in einem Topf schmelzen, aber nicht braun werden lassen. Maiskolben herausnehmen, mit der Butter übergießen und mit Salt und Pfeffer würzen. Praktisch zum Essen sind Maiskolbenhalter. Alternativ tun es auch ein paar Zahnstocher, die man seitlich in den Kolben steckt.

Süßkartoffelgratin

Auch Süßkartoffeln gehören zu den typischen amerikanischen BEinlagen eines BBQ. In Deutschland gewinnt diese tolle Wurzel, die nur entfernt mit der klassischen Kartoffel verwandt ist, immer mehr Freunde und kann in den meisten Supermärkten gekauft werden. Für 4 Portionen braucht man ca.

  • 6 mittelgroße Süßkartoffel ( je nach Größe auch weniger)
  • 750 ml  Schlagsahne
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL  Butter
  • 300 g  geriebener Goudakäse

Die Süßkartoffeln mit einer Reibe in dünne Scheiben raspeln. Die Gewürze mit der Schlagsahne verrühren. Eine Auflaufform mit der Butter einfetten, die Süßkartoffelscheiben in der Form Schichten. Mit der Sahne übergießen und den geriebenen Käsen oben drüber verteilen. Das Gratin in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen oder bei indirekter Hitze mit auf den Grill geben. Nach 45 Minuten ist der Auflauf fertig.

Gefüllte Champignons mit Fetakäse

Sehr lecker und ohne großem Aufwand zubereitet. Eine Beilage, die man auch gut im Backofen zubereiten kann, falls im Grill kein Platz mehr sein sollte. Statt Champignons kann man auch andere Pilzsorten verwenden. Zum BBQ passen eigentlich alle Sorten. Nur frisch sollten sie sein.

Wir brauchen für acht Portionen:

  • 8 große Champignons
  • 200 g  Fetakäse
  • 1 TL Olivenöl
  • Schnittlauch
  • Pfeffer

Die Champignons reinigen und das Innere in Form der Stiele herausnehmen. Ein gebogenes Schälmesser ist hierfür praktisch. Den Fetakäse in einer Schüssel grob zerkleinern. Den Schnittlauch hacken und mit dem Feta verrühren. Mit Pfeffer würzen. Die Champignons etwas Olivenöl übergießen und einzeln in Alufolie einpacken. Für 20 Minuten in den Grill oder bei 180 Grad in den Backofen.

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Feurige Gebackene Bohnen

Das erinnert schon etwas an den Wilden Westen. Scharf und deftig ist es eine gute Ergänzung zum Fleisch.

  • 2 Dosen fertige Bohnen in Tomatensauce
  • 6 Scheiben Speck
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Jalapenos
  • 1 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 TL Chili-Pulver
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Oregano
  • Salz und Pfeffer
    Die Zwiebel fein würfeln und den Speck Streifen schneiden. Die Jalapenos entkernen und ebenfalls zerkleinern. In einer Pfanne den Speck leicht anaschwitzen lassen und dann die Zweibeln und Jalapenos hinzugeben und kurz anbraten.  Die Zutaten sollen aber keine starke Farbe bekommen. Jetzt die Bohnen hinzugeben und durchrühren. Die Gewürze zu den Bohnen geben und anschließend den Knoblauch mit einer Presse hineindrücken. Die Mischung unter ständigem Umrühren gut 3 Minuten
    köcheln lassen. Die Temperatur auf das Minimum stellen und die Bohnen 1 bis 2 Stunden ziehen lassen. Gelegentlich umrühren. Sollte die Mischung zu dickflüssig werden, kann man etwas Wasser nachgießen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Naanbrot mit Pestofüllung

Super lecker, schnell gemacht und als perfektes Fingerfdood auch für das Naschen zwischendurch geeignet.

Für 7-8 Personen braucht man

  • 30 g  Cashewkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 2 Bund frischer Koriander
  • 150 ml Pflanzenöl
  • Etwas Mehl
  • 800 g frischer Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Salz, Pfeffer

Die Cashewkerne grob zerhacken und in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten. Danach den Ingwer und den Knoblauch schälen und ebenfalls grob zerhacken. Den Koriander waschen und zerschneiden. Alles mit dem Pflanzenöl in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer zu einem Pesto pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Mehl auf einer Arbeitsplatte verteilen und den ersten Pizzateig mit dem Papier nach oben auf der Platte ausbreiten. Das Papier abziehen und danach mit dem Pesto bestreichen. Wenn man mag, kann man auch etwas Pesto als Dip übrigbehalten. Den zweiten Teig als Abdeckung aufbringen und ebenfalls das Papier abziehen. Mit einem Messer das Brot in handliche Stücke zerschneiden und diese in einer beschichteten Pfanne ohne Öl ca. 5 Minuten anbraten, bis der Teig schön knurprig ist.

BBQ-Saucen für Pulled Pork – kaufen oder selber machen

Birnen mit Preiselbeeren

Beilage und Nachisch zugleich
Schön angerichtet dienen die Birnen als Beilage und Dessert gleichzeitig

Zu deftigen Fleischgerichten reicht man traditionell gern auch mal süße Beilagen. Das gilt auch für ein Barbecue. Diese Beilage ist super schnell, aber kommt immer gut an.  Man braucht dafür lediglich fertige Birnen aus der Dose und ein Glas Preiselbeeren. Die Birnen sind schon geschält und entkernt. Diese jetzt mit der Kuhle nach oben auf einem Teller oder Platte verteilen und die Preiselbeeren mit einem Löffel in die Vertiefungen füllen. Fertig. Ist der Hauptgang vorbei, kann man die Birnen gern auch auf dem Tisch stehen lassen, denn sie kommen auch als Nachtisch gut an.

Nachtisch, Nachspeise, Dessert

Auch beim Barbecue ist eine leckere Nachspeise die perfekte Abrundung. Gut, eventuell noch einen W

Pulled Pork Nachspeise Dessert Bratapfel
Ein Bratapfel ist nicht nur im Winter ein toller Nachtisch

hisky als ultimatives Highlight, aber etwas Süßes vorher ist auch nicht schlecht. Beim Nachtisch sollte man sich überlegen, ob man etwas in Ruhe vorbereiten und ggf. kalt stellen möchte, oder ob man noch mitten in der gemütlichen Runde neu anfangen möchte. Insbesondere wenn man noch einen Grill mit Hitze hat, bietet es sich natürlich an etwas frisch zu zaubern, aber auch einen aufgeheizten Backofen kann man noch schnell für eine gebackene Köstlichkeit verwenden. Für beide Varianten habe ich ein paar Rezeptvorschläge. Viele der Vorschläge lassen sich sowohl im Ofen wie auch Smoker, Gasgrill etc. zubereiten. Eventuell muss man etwas mit den Faktoren wie Temperaturen, indirekte Hitze usw. spielen. Wenn man das Gericht aber im Auge behält, kann wenig passieren.

Bratapfel mit Marzipan-Füllung

Schnell gemacht und super lecker. Egal, ob im Backofen oder an einer indirekten Hitzestelle im Grill.
  • 4 Äpfel
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 100 g Marzipan Rohmasse
  • 5 EL Amaretto-Likör
  • 40 g Butter
  • Rosinen
  • Gehobelte Mandeln
  • Alufolie

Marzipanmasse mit Likör vermischen. Für Kinder, oder wenn man keinen Alkohol möchte, kann man auf eine alkoholfreie Variante mit Mandelsirup zurückgreifen. Die Äpfel waschen und ca. 1/3 der oberen Äpfel als Deckel abschneiden. Die unteren Äpfel aushöhlen und mit Zitronensaft beträufeln. Jetzt die Marzipan-Masse in die ausgehöhlten Apfel füllen, mit Rosinen und Mandeln bestreuen und die Deckel aufsetzen. Äpfel mit etwas Butter einreiben und in Alufolie einwickeln. Nach ca. 10 Minuten sind die Äpfel durch, wer es richtig schön weich mag, kann aber auch noch 10 Minuten drauflegen. Dann zerfließen sie geradezu. Die Äpfel könne direkt in der Folie serviert werden.

Gegrillte Birne

Ebenfalls schnell gemachte Beilage. Der Zucker der Birne karamellisiert schön und die Birne wird weich und saftig.
  • 2 Birnen
  • 40 g Butter
  • Salz & Pfeffer
Die Birnen waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne entfernen und eine kleine Vertiefung in das Fruchtfleisch für die Butter machen.  Die Innenseiten jetzt großzügig mit der Butter einreiben und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Mit der Schale nach unten auf den Grillrost legen und ca. 10 Minuten grillen. De Schale wird dabei dunkel schwarz. Wenn die Birnen weich sind, kann man die Schale problemlos abziehen und das Fruchtfleisch servieren.

Frittierte Bananen

Vorab, bei dem Rezept sollte man am Grill etwas vorsichtig sein und keine Kinder etc. herumlaufen haben, damit sich keiner mit heißem Öl verbrennt. Dann wird’s aber auch richtig lecker. Wer die Bananen nicht im Grill machen möchte, kann auch einen Topf oder direkt die Fritteuse nehmen.
  • 1/2 Flasche Sonnenblumenöl oder Frittierfett
  • 4 Bananen
  • 150g Mehl
  • 200 ml Waser
  • Eine Tüte Backpulver
  • Salz & Pfeffer
  • Eine Vanilleschote
  • Honig
Für den Teig das Mehl, Backpulver und das Mark der Vanille verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung eine Stunde ruhen lassen und anschließend schrittweise das Wasser hinzugießen und verrühren. Der Teig sollte nicht zu dünn sein, damit er an den Bananen haften bleibt.
Die Bananen schälen und jeweils in zwei, drei Teile zerschneiden. Die Stücke in dem Teig wälzen, aber nicht zu dick auftragen, da sonst die Bananen nicht durchgaren.
Eine feuerfeste Schale gefüllt mit Öl auf den Rost stellen. Alternativ Topf oder Fritteuse verwenden. Mit einem Holzlöffel kann man prüfen, ob das Öl die richtige Temperatur hat. Einfach reinhalten und schauen, ob sich kleine Bläschen bilden. Dann die Bananen vorsichtig mit einem Kochlöffel hinzugeben.
Vorsichtig, damit es nicht spritzt. Die Bananen backen jetzt aus und der Teig geht schön auf. Das braucht nur ein paar Sekunden. Der gebackene Teig sollte nicht zu dunkel werden. Wenn er goldbraun ist, kann man die Bananen aus dem Öl nehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Auf einem Teller anrichten und mit etwas Honig beträufeln.

Gegrillte Erdbeeren mit Vanilleeis

Damit kann man seine Gäste positiv überraschen. Auch die heißen Erdbeeren könne sowohl im Grill wie auch im Backofen zubereitet werden. Im Holzkohlegrill gibt es noch ein sehr interessantes Raucharoma.

  • 500 g Erdbeeren
  • 50 g Butter
  • 3 EL Zucker
  • 4 cl Grand Marnier Likör
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 4 Kugeln Vanille-Eis

Die Erdbeeren waschen und in eine Schüssel geben. Mit Zucker, Grand Marnier und dem Essig vermengen. Erdbeeren dabei aber nicht zerquetschen.  Die so marinierten Erdbeeren in eine feuerfeste Schale stellen. Die Spitzen sollten nach oben schauen. Nun jeweils eine Butterflocke auf jede Erdbeere geben. Die Form auf den Grill oder in den Backofen (180 Grad Ober-/Unterhitze) stellen und bei geschlossenem Deckel knapp 10 Minuten garen. Das Eis in Schüsseln anrichten und jeweils die Erdbeeren und etwas von dem ausgetreten Saft auf dem Eis verteilen und den Nachtisch servieren.

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Wieviel Beilagen sollten es sein?

Hier ist weniger oftmals mehr. Der einfache Pulled Pork Burger braucht unbedingt die Coleslaw und die Buns. Das sind zwar keine Beilagen im klassischen Sinn, aber damit kommt man eigentlich gut aus. Insbesondere bei Grillfesten machen 2-3 weitere Beilagen aber durchaus Sinn. Bei großen Events auch mal 4 bis 5, dann ist es aber auch gut. Das Fleisch ist immer noch der Mittelpunkt.

Ein BBQ ist aus meiner Sicht ein geselliges Ereignis, bei dem man gut und herzhaft essen möchte. Daher von jeder Beilage eine ausreichende Menge bereithalten und dafür lieber etwas weniger Auswahl, aber gute Qualität anbieten.