Craft Beer – Das richtige Bier für den Grillabend

Grillen ist Männersache. Und ein Mann braucht auch ein Bier zum Grillen
Craft Beers bieten mal eine Abwechslung zum klassischen Pils

Bier und Grillen gehört irgendwie zusammen. Damit meine ich aber nicht das Ablöschen des Grillguts mit dem Hopfensmoothie, was man aus eh nicht machen sollte, da lediglich die Kohle abkühlt und Asche aufgewirbelt wird. Nein, ich meine das passende Getränk für den Pitmaster, der im Schweiße seines Angesichts das Fleisch zubereitet. Das können natürlich herkömmliche Biersorten sein, die man seit Jahren kennt. Allerdings kann das auf Dauer auch etwas langweilig werden. Eine Alternative sind die immer populärer werdenden Craft Beers. Also Biersorten, die von typischerweise kleinen Brauereien gebraut werden und besondere Geschmacksrichtungen bieten.

Was sind Craftbeers?

Craft Beer einer der Trends, wenn es um Getränke gibt. Allerdings wird der Begriff oft unterschiedlich verwendet und es ist nicht immer ganz klar was gemeint ist. Das englische Wort „Craft“ bedeutet übersetzt soviel wie „Handwerk“ und soll damit auf eine herkömmliche Herstellung per Hand hinweisen, die sich von einer industriellen Massenproduktion abgrenzt. Damit soll nicht gesagt sein, dass Biersorten, die in Großproduktion hergestellt werden schlecht sein müssen, ihnen fehlt aber zumeist eine gewisse Eigenständigkeit und sind zumeist austauschbar. Ein Craft Beer hingegen sollte einen einzigartigen Charakter aufweisen. Daran kann man auch festmachen, dass es nicht zwangsläufig um die hergestellte Menge geht, sondern darum wie das Bier geschmacklich komponiert ist. Dieser dann spezielle Geschmack muss nicht jedem gefallen, aber dem Braumeister und hoffentlich auch ein paar Käufern. Solch spezielle Kompositionen benötigen neben Erfahrung und Können auch viel Ausprobieren. Solche Experiemente lassen sich leichter in kleiner Brauanlagen umsetzen, weshalb diese auch für Craft Beers stehen. Zudem könnte sich ein Hersteller kaum leisten eine große Charge von einem neuen Bier herzustellen in der Hoffnung, dass es jemandem schmeckt.
Craft Beer wird oft mit besonders starken Hopfennote in Verbindung gebracht. Das ist zwar oft der Fall und insbesondere einige amerikanische Sorten weisen eine extreme Hopfigkeit auf. Aber wie gesagt, es ist keine Voraussetzung für ein Craft Beer. Das gilt auch für andere Aspekte wie mehr Hopfen, mehr Malz oder mehr Alkohol. Mit all diesen
Faktoren kann der Braumeister spielen, um sein spezielles Aroma zu finden, sei es Karamell, Frucht- oder Röstaromen.

 

Bierempfehlungen für dein Barbecue

Nachdem wir nun wissen, was ein Craft Beer ist, stellt sich die Frage, welches soll es sein. Die Auswahl ist zum Glück mittlerweile gigantisch. Für den Anfänger in diesem Gebiet kann es aber auch sehr verwirrend sein. Daher hier ein paar Empfehlungen für den Einstieg.

Für Fruchtfreunde

Ein sehr fruchtiger Vertreter mit angenehmen Hopfen und erst im Abgang entfaltet sich eine schöne Bitternote.

Wer es etwas bitter mag –  IPA

IPA Biere stehen für eine starke Hopfennote und da macht auch dieses Bier keine Ausnahme. Dazu kommen aber tolle Aromen von Zitrusfrüchten. Diese Palae Ale ist deutlich bitterer als andere Sorten. Wer sich damit anfreunden kann, bekommt ein außergewöhnliches Craft Beer das an einem warmen Sommerabend toll erfrischt.

Ein Stout – Naja, rgendwie

Pate stand hier das klassiche irische Stout-Bier. Das Bier ist dunkel mit starken Röstaromen. Malzig aber auch mit süßen Noten von Karamell und der namensgebenden Schokolade.

Für den Unentschlossenen

Kannst Du Dich nicht entscheiden, empfehle ich ein Kennenlernpaket. Von den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen ist jeweils ein Vertreter dabei und man kann schnell herausfinden, welche Varianten einem mehr oder weniger zusagen.