Pulled Pork im Elektrogrill

Vorab, ja, Pulled Pork im Elektrogrill geht. DiePulled Pork im Backofen einfache Regel dabei, mit einem guten Elektrogrill kann man auch ein gutes Pulled Pork zubereiten. Natürlich ist damit kein Tischgrill etc. gemeint. Mittlerweile gibt es sogar Elektro-Kugelgrills und Elektro-Smoker, mit denen man ein vollwertiges BBQ machen oder räuchern kann und die insbesondere bei Wohnungen mit Balkonen eine gute Alternative für den Grillabend sein können. Im Folgenden einige Tipps, welche die Besonderheiten eines Elektrogrills aufgreifen. Für den allgemeinen Ablauf folge bitte unserer Schritt-für-Schritt Anleitung.

Hier geht’s zur Schritt-für-Schritt-Anleitung

Worauf kommt es beim Pulled Pork auf dem Elektrogrill an?

Oftmals schwierig auf einem Elektrogrill ist das Raucharoma, indirektes Grillen und eine gute Temperaturregelung. Aber dies alles kann man mit der richtigen Ausrüstung gut in den Griff bekommen.

Woher nehmen wir den Rauch?

Hierzu haben wir mehrere Möglichkeiten, die in einem extra Artikel genauer beschrieben sind. Kurz gesagt, wir können Zusätze wie Räucheröl, Rauchsalz oder Paprika mit Raucharoma verwenden.

Besser in unserem Fall sind aber Räucherchips. Mit diesen kann man seinen E-Grill fast schon in einen Smoker verwandeln. Hierfür am Vortag, wenn man das Fleisch Vorbereitet ca. zwei Drittel der Räucherchips in Wasser legen, damit diese einweichen können. Wenn es am nächsten Tag losgeht, diese aus dem Wasser holen und mit den restlichen, trockenen Chips auf zwei großen Bögen aus Alufolie vermischen und ausbreiten. Die beiden Bögen zusammen falten und an den Enden umknicken, so dass zwei schöne Päckchen entstehen. Diese mit einem spitzen Gegenstand mehrfach an allen Seiten einstechen. Diese Rauchgeber werden nach dem Anheizen auf ca. 120 Grad direkt auf die Heizspiralen gelegt. Fertig ist der Elektro-Smoker.

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Wenn man allerdings öfter ein BBQ machen möchte lohnt sich die Anschaffung einer Räucherbox aus Edelstahl. Mit den Chips geht man genau so um, man spart sich aber die etwas umständliche Verpackung mit der Alufolie.

Rauchgeschmack ohne Smoker – So geht’s

Indirektes Grillen

Bei den meisten Elektrogrills gibt es keine indirekte Zone. Abhilfe kann hier ein so genanntes Hitzeschild liefern. Diese werden direkt auf den Rost gelegt und schirmen das Fleisch von der Heizspirale ab. Die Hitzeschilde werden zumeist aus Alu angeboten. Hierbei handelt es sich dann aber um Einwegprodukte, die man nach einmaligen Gebrauch wegwerfen muss. Das kann mit der Zeit ins Geld gehen. Besser sind Schilder oder Schüsseln mit Rost aus Edelstahl. Die kann man wiederverwenden. Man sollte aber vor dem Kauf prüfen, ob solch eine Schüssel auch passt, also ob sich der Deckel mit Schale noch schließen lässt.

Eine Schüssel mit zusätzlichem Rost hat den Vorteil, dass man auch hier Wasser einfüllen kann und auch sollte. Da die Hitze direkt unter der Schale ist, verdunstet das Wasser aber auch schneller. Um hier Verkohlungen und üblen Geruch zu verleiden, muss man zwischendurch Wasser nachgießen. Hierfür sollte man in einem Wasserkocher das Wasser vorab zum Kochen bringen und es dann erst einfüllen. So verhindert man größere Temperaturschwankungen.

Temperatur halten

Unter das Fleisch kommt eine große Auffangschüssel mit viel Wasser. Dies hilft im Elektrogrill nicht nur das Fett aufzufangen, sondern auch um die Temperatur stabiler zu halten. Wenn zuwenig Platz da ist, um die Roste über der Schüssel zu plazieren, kann man auch einen Bratenkorb verwenden, der direkt in die Schüssel gestellt wird. Dieser sollte aber für genug Abstand zwischen Fleisch und Wasser sorgen.

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Insbesondere beim Elektrogrill empfiehlt sich ein Grillthermometer mit zwei Temperaturfühlern. Mit dem einen misst man die Kerntemperatur im Fleisch, mit dem zweiten die Hitze im Grill nahe dem Fleisch. Während dem langen Garen sollte die Temperatur möglichst konstant bei ca. 110 Grad liegen. Hierzu idealerweise vorher mal ausprobieren, welche Stufe das auf Deinem Grill bedeutet.

Bei den meisten Gasgrills, kann man die Temperatur nicht so exakt einstellen, wie bei anderen Grill-Typen. Daher sollte man regelmäßig das Termometer kontrollieren und ggf. nachregeln. Dabei aber möglichst nicht den Deckel öffnen, sondern halt mal eine Stufe höher bzw. niedriger einstellen, so dass man zwischen 105° und 115° pendelt.

Alles was man allgemein für die Zubereitung wissen muss findest Du in unserer Schritt-für-Schritt Anleitung.


Nützliche Hilfsmittel

Nachfolgend einige Hilfsmittel, die entweder oben im Text genannt wurden oder einem die Zubereitung etwas einfacher machen. Es werden jeweils einige Kriterien genannt, die man beim Kauf beachten sollte und ein aus meiner Sicht passendes Angebot vorgestellt. Viel Spaß beim Stöbern.

Marinadenspritze

Die Marinade gibt dem Pulled Pork den besonderen Pfiff. Es wird saftiger und aromatischer. Eine Marinadenspritze sollte stabil sein, leicht zu reinigen und idealerweise mehrere Nadeln besitzen.

Tropfschale

Eine Tropfschale hat mehrere Funktionen. Den Saft auffangen, um den Grill nicht zu sehr zu verschmutzen, die Temperatur stabilisieren etc. Eine schöne Schale aus Edelstahl hat den Vorteil, dass man sie wieder verwenden kann, sie gut ausieht und auch im Ofen verwendet werden kann.

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